Terra X - Ein Tag in … Staffel 2

Ein historischer Blick in den Alltag der kleinen Leute. Die zweite Staffel von „Ein Tag in …“ für ZDF „Terra X“ ist da. Die dreiteilige Reihe erzählt aus dem Alltag einer Kölner Hebamme im Jahr 1629, eines Pariser Perückenmachers im Jahr 1775 und eines Berliner Polizisten im Jahr 1926.

„Ein Tag in Köln 1629“ führt in die damals freie Reichsstadt zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges, in der die Hebamme Anna Stein lebt und arbeitet. Der Film dokumentiert ihr Leben, das sie zwischen Glaube, Aberglaube und Wissenschaft führt.
Der Hexenwahn, dem in der Frühen Neuzeit etwa 25.000 Menschen in Deutschland zum Opfer fallen, hat auch das bis dahin ruhige Köln erreicht. Und gerade Hebammen stehen unter dem Verdacht, mit dem Teufel im Bunde zu stehen …

„Ein Tag in Paris 1775“ schildert den Alltag des jungen Perückenmachers Léonard Minet, der gegen das starre Klassendenken rebelliert und heimlich Damenfrisuren kreiert.
Zur Zeit des Ancien Régime gilt es selbst in der Modestadt Paris für einen Friseur als unschicklich, einer Frau die Haare zu machen. Den talentierten Léonard Minet kümmert das nicht. Der Film erzählt, wie es ihm gelingt, Hoffriseur von Versailles zu werden.

„Ein Tag in Berlin 1926“ dokumentiert 24 Stunden im Alltag von Kriminalkommissar Fritz Kiehl in der Stadt der Sünde. Im kurzen goldenen Zeitalter prallen dort Gegensätze aufeinander wie nirgendwo sonst in der Weimarer Republik.
Drei Morde pro Woche und kriminelle Banden, die viele Viertel der Stadt kontrollieren: Die Polizei steckt in der Krise. Fritz Kiehl muss einen Raubmörder dingfest machen, den er nur mithilfe neu entwickelter Methoden der Mordinspektion fassen kann.

Die Hauptfiguren hat es nie gegeben, aber ihre Geschichten sind dennoch wahr – recherchiert und verdichtet aus historisch verbrieften Biografien und neuen Erkenntnissen der Forschung.

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